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Ruhrverband

Seit Gründungsbeginn arbeitet die AWWR Hand in Hand mit dem Ruhrverband zusammen. Dieser sorgt mit seinen acht Talsperren und 72 Kläranlagen dafür, dass ausreichend Wasser in hoher Qualität zur Verfügung steht. Er misst kontinuierlich die Güte der Flüsse und Seen in seinem Zuständigkeitsbereich. So sichert er stets hohe Qualitätsstandards.

Weitere Informationen zum Ruhrverband finden Sie hier 

Broschüre zum Download

Aktueller Ruhrgütebericht

Kooperation Landwirtschaft

Die Mitgliedsunternehmen der Arbeitsgemeinschaft der Wasserwerke an der Ruhr e. V. sichern die Trinkwasserversorgung für rund 4,5 Millionen Menschen, Gewerbe und Industrie vornehmlich im mittleren und südlichen Ruhrgebiet. In Wahrnehmung dieser Verantwortung hat die AWWR zur Durchführung eines vorbeugenden Gewässerschutzes mit der Landwirtschaftskammer Westfalen-Lippe im März 1992 die Kooperation Landwirtschaft / Wasserwirtschaft im Ruhreinzugsgebiet gegründet. Die Gründung geht, wie auch die anderer Kooperationen in NRW, auf die sogenannte Zwölf-Punkte-Vereinbarung zwischen Vertretern der Landwirtschaft und der Wasserwirtschaft unter der Federführung des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Raumordnung (damals MURL, heute MKULNV) zurück.

Aufgabe und Struktur der Kooperation
Seither ist es Aufgabe der Kooperation, nachteilige Veränderungen der Wasserqualität der Ruhr und ihrer Zuflüsse durch den Eintrag von Nährstoffen, Pflanzenschutzmitteln (PSM) und trinkwasserhygienisch bedenklichen Mikroorganismen zu verhindern oder zu beheben. Hierzu finanziert die AWWR eine gewässerschutzorientierte Beratung für die Landwirte, Gartenbauer und Anwender von PSM außerhalb der Landwirtschaft. Darüber hinaus werden Einzelprojekte, gezielte Untersuchungen und gewässerschonende Maßnahmen in der Landwirtschaft gefördert.

Das Kooperationsgebiet ist identisch mit dem knapp 450 Tausend ha großen Ruhreinzugsgebiet. Es ist im Westen hauptsächlich urban geprägt. Im Norden und Nordosten dominiert eine ackerbauliche Nutzung. Im mittleren Ruhreinzugsgebiet sowie im Süden hat die Forstwirtschaft und die Grünlandbewirtschaftung eine herausragende Bedeutung. Es bewirtschaften ca. 2.500 Betriebe ca. 99.200 ha, davon gut die Hälfte Ackerland.

2016 wurde ein neuer Kooperationsvertrag bis 2021 geschlossen. 

Gäste

Die folgenden Behörden, Institute und Institutionen sind als ständige Gäste in der AWWR vertreten:

Arbeitsgemeinschaft der Rheinwasserwerke e.V. (ARW)
Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft Natur-und Verbraucherschutz NRW
Ruhrverband
Hygiene-Institut des Ruhrgebietes
Bezirksregierung Arnsberg
Bezirksregierung Düsseldorf
BDEW / DVGW Landesgruppe NRW